Programm
- Aufschieberitis! Ein Leben ohne Schweinehund – geht das?
- Wie exotisch ist Besessenheit? – Mit sozialem Panorama Unverständliches verstehen und heilen
- Trauma behandeln mit Aufstellung
- The New Science of Learning & Development – Auf dem Weg zur transdisziplinären Hochzeit von Wissenschaft und Praxis
- A visit to Milton Erickson – Theorie und Praxis der Hypnotherapie
- Von Symbolen, Ritualen, Metaphern und Geschichten
- Fühlen oder Reden – Jetzt wird’s heiß
- Positive Psychologie
- Hochsensibilität als Gabe erkennen und wertschätzen – Jeder 5. trägt es in sich!
- Innerer Frieden ist möglich und kann Spaß machen – wenn sich Trump, Pippi Langstrumpf, Marilyn Monroe und Dalai Lama auf der Tanzfläche begegnen
Aufschieberitis! Ein Leben ohne Schweinehund – geht das?
Immer wieder schiebst Du auf? Und dieses schlechte Gefühl, was Du damit verbindest, möchtest Du nicht mehr? Wie machst Du Deinem Schweinehund den Gar aus? Idee, Impuls, Geschichten…Wege für Dich, wie es gelingen kann! Ob im Beruf oder Privat. Du bist auf dem Planeten, um möglich viel GUTE Gefühle zu haben. Also: LOS!
Mehr über Christine Carus
Christine Carus hat mehr als 30 Jahre Berufserfahrung mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Umgang mit Menschen, davon insgesamt 7 Jahre mit direkter Führungsverantwortung in einer Stabsfunktion. Sie ist seit über 26 Jahren Trainerin- und Coach.
Ihre Kernkompetenzen finden sich in den Themen wieder, in denen es in erster Linie um Klarheit geht. Die erforderliche Klarheit beim Priorisieren und nachhaltigem Handeln (Handlungskompetenz) beginnt im Kopf: der Geisteshaltung (Selbstvertrauen).
Christine Carus ist fest davon überzeugt, dass die Qualität der Gedanken die Qualität des Lebens steuern.
Wie exotisch ist Besessenheit? – Mit sozialem Panorama Unverständliches verstehen und heilen
Wie exotisch ist Besessenheit? Seit über 25 Jahren hilft das Soziale Panorama dabei, Unverständliches zu verstehen und zu heilen. Ein zentrales Konzept sind die sogenannten „Geteilten Orte“, bei denen sich zwei Personifikationen einen Platz teilen. Dieses Phänomen begegnet häufig bei Trauer, unkontrollierbaren Emotionen sowie bei Identitätsverwirrung.
Mehr über Dr. Lucas Derks
Dr. Lucas A. C. Derks (*1950) ist Mitbegründer des International Laboratory for Mental Space Research sowie der Society for Mental Space Psychology und NLP-Lehrtrainer (IANLP).
Er arbeitet als Forscher und Psychotherapeut in den Niederlanden. Seit 1977 beschäftigt er sich mit NLP und seit über 25 Jahren mit der Anwendung räumlicher Kognition auf Beziehungsprobleme. Dabei entwickelte er das Modell des Sozialen Panoramas, das später wissenschaftlich zur Mental Space Psychology erweitert wurde.
Seit dem Jahr 2000 hält Lucas Derks weltweit Vorträge zu dieser Entwicklung. Geboren in den Niederlanden, ursprünglich künstlerisch ausgebildet, verbindet er NLP, Hypnose sowie Sozial- und Neurowissenschaften zu einer einzigartigen, wirkungsvollen Coaching- und Therapieform.
Trauma behandeln mit Aufstellung
Drei zentrale Bedürfnisse müssen erfüllt sein, damit hartnäckige Probleme gehen können: Schutz, Zugehörigkeit und Nicht-Ambivalenz (Klarheit, Balance, Frieden). Diese Bedürfnisse sind zwar grundsätzlich lebbar, wurden jedoch in der Trauma-Geschichte der Person selbst oder ihres relevanten Systems blockiert. Ist das zum Problem gehörige Trauma gelöst, wird auch das Problem lösbar. In der Aufstellungsarbeit wird gezielt der innere Anteil aufgestellt, der das Symptom trägt oder benötigt – nicht als äußere Blockade, sondern als eigener, verantwortbarer Aspekt.
Mehr über Dr. Holm von Egidy
Dr. Holm von Egidy (geb. 1967) studierte Physik, Evangelische Theologie und Philosophie und promovierte am Institut für Philosophie der Universität München bei Matthias Varga von Kibéd. Er ist anerkannter Lehrtherapeut und Lehrtrainer für Systemaufstellungen (DGfS) sowie Absolvent des SySt®-Instituts.
Seine Ausbildungen umfassen systemische Strukturaufstellungen, Systemische Selbstintegration®, EMDR-Traumatherapie sowie Fortbildungen u. a. in Hypnotherapie, EFT, Focusing, Yoga, Aikido und gewaltfreier Kommunikation. Zu seinen prägenden Lehrern zählen unter anderem Steve de Shazer, Gunther Schmidt, Stephen Gilligan und Marshall Rosenberg.
Neben seiner Tätigkeit als Lehrer, Verlagsreferent und Personalberater sammelte er intensive Erfahrungen mit indischer und buddhistischer Spiritualität. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Trauma-Arbeit, Paarbeziehungen, transgenerationalen Verstrickungen und Körpersymptomaufstellungen.
Veröffentlichungen:
von Egidy, H.: Beobachtung der Wirklichkeit (Carl-Auer, 2004)
von Egidy, H.: Phänomenologie des Subjekts. Bewusstsein von sich selbst (2020)
The New Science of Learning & Development – Auf dem Weg zur transdisziplinären Hochzeit von Wissenschaft und Praxis
Lern- und Entwicklungsprozesse waren nie bedeutsamer als heute. Angesichts globaler Herausforderungen erleben evidenzbasierte Ansätze Hochkonjunktur: Welche Methoden wirken wirklich? Wie lassen sich Wirkungen erklären, nachweisen und optimieren? Der Vortrag beleuchtet Chancen und Risiken eines naiven Wissenschaftsverständnisses und plädiert für einen transdisziplinären Ansatz, der Natur-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit praktischer Felderfahrung verbindet. Ziel ist ein konstruktiv-kritisches Denken, das Innovation ermöglicht, Selbstorganisation stärkt und neue Wege in eine zukunftsfähige Praxis eröffnet.
Mehr über Dr. Franz Hütter
Dr. rer. medic. Franz Hütter, M.A., ist seit über 20 Jahren Berufspendler zwischen Wissenschaft und Praxis. Sein Schwerpunkt liegt im wissenschaftlich fundierten Praxistransfer für Führung sowie Learning & Development.
Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium an der LMU München arbeitete er als Kommunikationsspezialist in der Industrie. Später promovierte er an der Universität Duisburg-Essen zu genetischen Determinanten der Empathiefähigkeit und forschte im Bereich Pharmakogenetik. Heute lehrt er Applied Cognitive Neuroscience an einer Management School.
Franz Hütter ist Gründer und Inhaber von BRAIN-HR, einem privaten Institut für wissenschaftliche Fortbildung und Beratung im Human-Resources-Sektor. Er ist Autor von drei Büchern und über 40 Fachbeiträgen sowie Entwickler der TÜV-zertifizierten „Scientific Trainer“-Ausbildung.
A visit to Milton Erickson – Theorie und Praxis der Hypnotherapie
Der amerikanische Psychologe und Arzt Milton H. Erickson gilt als Begründer der modernen Hypnotherapie. Der Vortrag führt an seine Wirkungsstätte in Phoenix und gibt anhand von Bildern und Videosequenzen Einblicke in Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit der Psychologie. Ericksons Verständnis des Unbewussten als unerschöpfliches Reservoir an Erinnerungen und Lernerfahrungen sowie das Prinzip der Utilisation werden praxisnah und interaktiv veranschaulicht.
Mehr über Dr. Christa Kolodej
Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej, MA studierte Psychologie und Soziologie und ist unter anderem eingetragene Mediatorin (ZivMediatG) sowie Systemische Beraterin und Therapeutin (SySt).
Sie ist Professorin und lehrt unter anderem an der Karl-Franzens-Universität Graz am Psychologischen Institut. Als Pionierin der österreichischen Mobbingforschung leitet sie seit über zwei Jahrzehnten das Zentrum für Konflikt- und Mobbingberatung in Wien.
Christa Kolodej ist Autorin zahlreicher Fachbücher und zählt zu den prägenden Stimmen im Bereich Konflikt-, Mobbing- und systemischer Beratung.
Von Symbolen, Ritualen, Metaphern und Geschichten
Geschichten und Bilder prägen unser Leben und Handeln. Besonders in Therapie, Coaching und pädagogischem Kontext ermöglichen Metaphern und Geschichten einen schnellen Zugang zum Unbewussten und eröffnen darüber Veränderungs- und Entwicklungspotenziale. Der Vortrag lädt zu einer Reise in die Welt der Märchen und hypnosystemischer Bilder ein, deren Symbolik neue Perspektiven, Sichtweisen und Lösungswege eröffnen kann.
Mehr über Dieter Salomon
Dieter Salomon ist Sozial- und Verhaltenswissenschaftler sowie Pastoralpsychologe. Er arbeitet als Systemiker (GSB, IGST, DGSF), Verhaltenstherapeut (DGVT, DVP), Mediator und Lehrmediator (DGSYM) sowie Supervisor und Coach (GSB, EASC).
Darüber hinaus ist er Lehrsupervisor und Ausbilder (EASC) und verbindet in seiner Arbeit systemische, verhaltenstherapeutische und hypnosystemische Ansätze mit symbolischer und narrativer Arbeit.
Fühlen oder Reden – Jetzt wird’s heiß
Gefühle im Coaching: alte und neue, regressive und progressive. Coaching als betreutes Fühlen vermittelt Gefühlskompetenz als wesentlichen Bestandteil von Veränderung. Limbisch abgestürzt oder emotional unterfordert? Geht es um Sicherheit, Bindung oder Selbstwert? Denn nur wenn es emotional relevant wird, ist Neulernen für das Gehirn möglich. Das Kochplatten-Modell und verschiedene Rapportstufen im Coaching schaffen professionelle emotionale Relevanz.
Mehr über Martina Schmidt-Tanger
Martina Schmidt-Tanger zählt seit über 30 Jahren zu den führenden Stimmen in Deutschland zu Coaching und Business-Kommunikation. Sie ist eine der erfahrensten NLP-Lehrtrainerinnen und Coachingausbilderinnen sowie Autorin zahlreicher Fachbücher und Fachartikel.
Sie studierte Psychologie, Biologie, Pädagogik, Medizin und BWL, schloss mit Diplom in Psychologie ab und absolvierte vielfältige therapeutische Ausbildungen u. a. in systemischer Familientherapie, Gestalt-, Gesprächs-, Verhaltens- und Körpertherapie. Früh prägte sie die Entwicklung und Qualitätssicherung des NLP in Deutschland maßgeblich mit.
Als langjährige Lehrbeauftragte, Beraterin und Coach arbeitete sie u. a. für Universitäten, Bundesinstitutionen und internationale Unternehmen wie Lufthansa, Bayer, Telekom und Daimler. Seit 1993 ist sie selbstständige Unternehmerin mit eigenen Ausbildungsinstituten und Coaching-Plattformen.
Sie ist Ehrenmitglied des DVNLP, vielfach ausgezeichnet (u. a. Trainerin des Jahres 2019), Mitgründerin des Deutschen Coachingclubs und gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Coaching- und Trainingslandschaft.
Positive Psychologie
In diesem Vortrag geht es darum, wie Positive Psychologie und positive Prospektion unseren Alltag und unser Berufsleben verändern können – und warum dafür keine „rosa Brille“ notwendig ist. Im Fokus stehen realistische, wissenschaftlich fundierte Ansätze zur Stärkenorientierung, Potentialentfaltung und nachhaltigen psychischen Gesundheit.
Mehr über Dr. Philip Streit
Dr. Philip Streit promovierte in Psychologie und Soziologie und absolvierte anschließend Ausbildungen u. a. zum Klinischen- und Gesundheitspsychologen, Systemischen Psychotherapeuten, NLP Master Practitioner sowie Lebens- und Sozialberater.
Ergänzend absolvierte er zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem in Provokativer Therapie, Solution Focused Brief Therapy, Systemischer und Eriksonscher Hypnotherapie, Energy Psychology, Neuer Autorität sowie Positiver Psychologie.
1994 gründete er das Institut für Kind, Jugend und Familie, dem 2008 die Akademie für Kind, Jugend und Familie folgte. Mit dem Institut für Positive Psychologie und Mentalcoaching (2011) erweiterte er den Fokus auf positive Beratung, insbesondere im Sportbereich. Zudem initiierte er die Austrian Positive Psychology Association sowie das Zertifizierungsinstitut der European Positive Psychology Association.
Sein Verständnis von Psychotherapie beschreibt er selbst als Verbindung von Potentialentfaltung und sozialer Verantwortung: Stärken sollen geweckt, Menschen wertschätzend begegnet und psychische Gesundheit als Teil einer humanen, verantwortungsvollen Gesellschaft verstanden werden.
Hochsensibilität als Gabe erkennen und wertschätzen – Jeder 5. trägt es in sich!
Haben Sie sich schon oft gefragt, warum Sie sich anders fühlen als andere oder in Gruppen nicht wirklich dazugehören? Grübeln, intensive Gedanken und eine hohe emotionale Wahrnehmung sind typische Merkmale hochsensibler Menschen. Etwa 15–20 % der Bevölkerung sind hochsensibel. In diesem Vortrag geht es darum, die eigenen Stärken zu erkennen, Hochsensibilität als Ressource zu verstehen und sie im Alltag konstruktiv zu nutzen.
Mehr über Kristina Steinhauer
Kristina Steinhauer ist Coach und Fachberaterin für hochsensible Menschen sowie geprüfte Gesundheitsberaterin und -pädagogin. Sie arbeitet als Speakerin und Autorin mit dem Schwerpunkt Hochsensibilität, Selbstwert und persönliche Entwicklung.
Innerer Frieden ist möglich und kann Spaß machen – wenn sich Trump, Pippi Langstrumpf, Marilyn Monroe und Dalai Lama auf der Tanzfläche begegnen
Virginia Satir, die Mutter der Familientherapie, entwickelte ein lustvolles, lösungsfokussiertes und nachhaltig heilsames Format. Es eröffnet einen erfahrungsorientierten, spielerischen Zugang zu ihrer Mission „Frieden in mir, Frieden zwischen uns und Frieden in der Welt“. Innere Anteile werden auf die Bühne gebracht und ermöglichen so einen praktischen Weg zu Ganzheit und innerem Frieden. Wer sich eine liebevollere und friedvollere Welt wünscht, ist eingeladen, dieses Format als „amuse bouche“ kennenzulernen.
Mehr über Eva Wieprecht
Eva Wieprecht ist Diplom-Kauffrau (Universität Köln) und Direktorin des International Virginia Satir Institute of Germany. Gemeinsam mit Dr. Maria Gomori leitet sie zudem das internationale Virginia Satir Netzwerk.
Sie ist zertifizierte Satir-Trainerin und Ausbilderin im Human Validation Model, Generative Systemic Satir Model sowie Entwicklerin des Embodiment-Programms Somatic Movement Integration Practices (SMIP). Weitere Qualifikationen umfassen hypnosystemisches Coaching, Generative Trance und Coaching sowie NLP Master-Trainer-Ausbildungen.
Seit über 20 Jahren arbeitet Eva Wieprecht als internationale Beraterin, Trainerin und systemische Business Coach, insbesondere mit familiengeführten mittelständischen Unternehmen. Parallel begleitet sie Einzelpersonen, Paare und Familien im systemischen Coaching nach dem Satir-Modell.
Sie ist Autorin und Podcasterin (u. a. The Return Home Podcast) und war mehrfach als Presenter bei MEG- und Erickson-Kongressen in Phoenix, Arizona, eingeladen.
